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Schwerpunktpraxis für
Pränataldiagnostik
und Humangenetik
Mannheim

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68161 Mannheim

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Interprofessioneller Qualitätszirkel in der Pränataldiagnostik

Interprofessioneller Qualitätszirkel in der Pränataldiagnostik
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ZERTIFIKAT

Dr. med Marion Paul
Dr. med. Marek Chwat

Modellprojekt
"Interprofessionelle Qualitätszirkel in der Pränataldiagnostik"

Das Modellprojekt "Interprofessionelle Qualitätszirkel in der Pränataldiagnostik" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) will die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und in der Schwangerschafts(konflikt)beratung Tätigen fördern und damit zu einer Qualitätssicherung in der Schwangerenvorsorge beitragen.

Dem Projekt liegen im Auftrag der BZgA durchgeführte Untersuchungen zugrunde, wonach Schwangere sich hinsichtlich der Nutzung pränataldiagnostischer Verfahren und den möglichen Konsequenzen daraus nicht ausreichend informiert fühlen. Um Schwangere jedoch umfassend zu pränataldiagnostischen Maßnahmen zu informieren, sind neben der fachlichen Qualifikation der Betreuenden sowohl fundiertes somatisches und psychosomatisches Wissen als auch die Fähigkeit zur kommunikativen Gesprächsführung einschließlich Teamarbeit und Kooperation erforderlich. Die Zusammenarbeit verschiedener Professionen ist zum Wohl der Schwangeren unabdingbar, aber oft noch die Ausnahme. Dem Ziel, ein ganzheitliches, niedrigschwelliges Versorgungs- und Unterstützungsangebot für Schwangere und ihre Partner zu schaffen, dient das Modellprojekt.

Durch die Zusammenarbeit in interprofessionellen Qualitätszirkeln sollen u. a. fachübergreifende Kooperationen aufgebaut, die Inanspruchnahme bestehender Beratungsangebote verbessert, ganzheitliche Beratungsangebote geschaffen sowie Handlungsempfehlungen und Musterfälle von Kooperation erarbeitet werden.

Qualitätszirkel sind als etabliertes Verfahren in der Qualitätssicherung besonders geeignet in "Schnittstellenbereichen", in denen es keine verbindlichen Standards gibt und wo Betroffene in die Entwicklung der Kriterien zur Qualitätsbeurteilung der eigenen Arbeit einbezogen werden sollen.

Im Rahmen des Modellprojekts soll an sechs verschiedenen Standorten in Deutschland überprüft werden, ob über die Etablierung interprofessioneller Qualitätszirkel Kooperationshemmnisse zwischen den Berufsgruppen " Ärztlnnen/Beraterlnnen" abgebaut, die Inanspruchnahme psychosozialer Beratung gesteigert und die Kooperation gefördert werden kann.

Das Modellprojekt wird durchgeführt und wissenschaftlich begleitet vom Universitätsklinikum Heidelberg, Abteilung für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie, Projektleitung: Prof. Dr. Manfred, Cierpka, PD Dr. Astrid Riehl-Emde, Mitarbeit: Dipl.-Psych. Axel Dewald, Dipl.-Psych. Rita Kuhn und der Universität Göttingen, Abteilung Medizinische Psychologie, Projektgruppe Qualitätsförderung, Projektleiter. Dr. Ottomar Bahrs, Mitarbeit: Ulrike Schmidt (MA), Schulungsleitung: Dr. med. Martina Weiß, Dirk Pohl (MA)

Zu den zentralen Aufgaben der Qualitätszirkelteilnehmerlnnen gehörte die Vorstellung und kritische Reflexion dokumentierter Fälle aus der eigenen Arbeitspraxis. Weiterhin haben die Teilnehmerinnen u.a. durch Unterstützung der Begleitforschung einen wesentlichen Beitrag zur Erprobung und Weiterentwicklung des Qualitätszirkelkonzepts im Bereich der Pränataldiagnostik geleistet.

Zielsetzung des Projekts:

  • Qualitätssicherung in der Schwangerenvorsorge
  • interprofessionelle Zusammenarbeit
  • kontinuierlicher, strukturierter Erfahrungsaustausch in der Gruppe
  • Aufbau fachübergreifender Kooperation
  • Verbesserung der Inanspruchnahme psychosozialer Beratungsangebote
  • Schaffung ganzheitlicher Beratungsangebote
  • Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und Musterfällen von Kooperation

Heidelberg, den 11.09.2004

Ein Gemeinschaftsprojekt des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Göttingen, gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, anerkannt durch das Sozialministerium Baden-Württemberg




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