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Schwerpunktpraxis für
Pränataldiagnostik
und Humangenetik
Mannheim

P 7, 4 (KurfürstenPassage)
68161 Mannheim

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Die Doppler-Sonografie

Die Doppler-Sonografie (Doppler-Ultraschall, Doppler-(Flow)-Untersuchung, Farb-Doppler u. a.), ist eine Ultraschalluntersuchung, in der Blutgefäße der Schwangeren, des Mutterkuchens (Plazenta) und des Feten durch farbige Unterlegung sichtbar gemacht werden und die darin stattfindende Blutströmung gemessen wird. Durch diese Information kann die Versorgung des Ungeborenen mit Sauerstoff und Nährstoffen bestimmt und u. a. Rückschlüsse auf dessen Versorgung gezogen werden. Sie wird hauptsächlich bei Risikoschwangerschaften angewandt.

Bereits anlässlich der "frühen Ultraschalluntersuchung" (11-13+6 Schwangerschaftswochen), d. h. am Übergang des ersten zum zweiten Schwangerschaftsdrittel lassen sich mit Hilfe der Doppleruntersuchung der (mütterlichen) Gebärmuter-Arterien (arteriae uterinea) Warnhinweise auf eine ernste Schwangerschaftserkrankung (Gestose, HELLP-Syndrom, Prä-/Eklampsie; geht mit Blutdruckerhöhung, Einweißverlust, Blutbildveränderungen, Leber- und Nierenbeteiligung bei der Schwangeren einher) erkennen.

Bei der Ultraschalluntersuchung zwischen der 18. und der 22. SSW kann mir der Doppler-Messung der mütterlichen Gebärmuter-Arterien die regelrechte Versorgung des Feten und die regelrechte Entwicklung der Gebärmutterdurchblutung festgestellt werden.

Bei der in dieser Zeit häufig durchgeführten fetale Echokardiografie (Ultraschalluntersuchung des fetalen Herzens) ermöglicht die Farbdoppler-Sonografie eine sehr genaue Darstellung der Herzanatomie und des Bluttransportes zwischen Venen, Herzvorkammern, Hauptkammern und Arterien, so wie die Beurteilung der Herzklappenfunktion.

Ab der ca. 26. SSW lassen sich zusätzlich auch Blutgefäße des Fetus (Arterien, wie Nabelschnurarterie, Hauptschlagader/Aorta fetalis, Hirnarterie – Venen, wie Nabelschnurvene, ductus venosus u. a.) untersuchen. Sie ermöglichen in Zusammenschau mit den Ergebnissen der klassischen Ultraschalluntersuchung eine sehr zuverlässige Zustandsdiagnostik des ungeborenen Kindes.

Bei Risikoschwangerschaften, z. B. wegen mütterlicher Erkrankung (Diabetes, Blutgerinnungsstörungen, Bluthochdruck, Gestose u. a.) bei fetaler Wachstumsverzögerung, bei Mehrlingsschwangerschaften, bei verminderter Fruchtwassermenge, vorzeitiger Wehentätigkeit, mütterlichem Diabetes mellitus, bestimmten mütterlichen Virusinfektionen (Parvovirus-B 19-Infektion), bei einer Rhesus-Unverträglichkeit u. a. wird die Doppler-Sonografie bei Verlaufkontrollen eingesetzt, um eine Gefährdung des Ungeborenen frühzeitig zu erkennen.




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